Kennenlerntage

Kennenlerntage

Vom „Alten Rebdorfer Schulweg“ zur digitalen Schnitzeljagd – FĂŒnftklĂ€ssler der Knabenrealschule Rebdorf lernen sich kennen

Die meisten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler steigen morgens in den Bus oder Zug ein und werden fast vor die SchulhaustĂŒr gefahren. Aber wer erinnert sich noch an den alten Rebdorfer Schulweg? Diesen lernten die neuen FĂŒnftklĂ€ssler zu Beginn der Kennenlerntage an der Knabenrealschule Rebdorf auf einem zusĂ€tzlichen Wandertag kennen. Der Weg fĂŒhrte den alten Rebdorfer Schulweg entlang und endete zwischen der Frauenbergkapelle und der Willibaldburg. Nach einem steilen, steinigen Anstieg wurden die Wanderer mit einem grandiosen Ausblick ĂŒber die Stadt EichstĂ€tt belohnt. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler konnten von oben ihre „neue“ Schule entdecken und waren recht erstaunt, wie groß doch das Rebdorfer SchulgelĂ€nde ist. Bevor die Jugendlichen mit ihren begleitenden LehrkrĂ€ften rasten durften, besichtigten sie die Frauenbergkapelle und suchten dann nach einer geeigneten Wiese fĂŒr eine ausgiebige Pause mit Spiel, Spaß und netten GesprĂ€chen.

Sportlich begann auch der zweite Tag. In Kleingruppen erkundeten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler das SchulgebĂ€ude, indem sie eine Schulhausrallye absolvierten.

Ausgestattet mit modernen Tablets suchten die Kinder technisch auf dem neuesten Stand eifrig nach passenden QR-Codes, um möglichst schnell, vor allem aber fehlerfrei diese digitale Schnitzeljagd zu gewinnen.

Nach einer Pause stellten sie in Lerneinheiten des an der Schule etablierten Erziehungsmodells „Lions Quest“ ihre persönlichen GegenstĂ€nde vor und begaben sich auf „Personensuche“. Hier lernten sich die Kinder noch besser kennen und erfuhren auch TiefgrĂŒndigeres voneinander. Sportlich ging dieser zweite Kennenlerntag zu Ende, indem die Klassen einen ausgiebigen Spaziergang unternahmen.
Am Morgen des dritten Tages stand die Offene Ganztagesschule auf dem Programm. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler lernten das Haus, die Betreuer und das Konzept der OGS kennen.„Ich wohne da und wo wohnst du?“ – diese Frage stellten sich die Kinder nach der Pause. Auf einer großen Landkarte durfte jeder mit einer Pinnnadel und einem persönlichen Foto seinen Heimatort markieren. Sofort kam bei dem einen oder anderen die Erkenntnis, dass der bis jetzt noch unbekannte MitschĂŒler oder die unbekannte MitschĂŒlerin gar nicht weit weg wohnt: „Ich radel mal zu dir, dann können wir Fußball spielen!“

Zum Ende der Kennenlerntage gestalteten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Rahmen eines Kunstprojekts Dekorationen fĂŒr ihre Klassenzimmer.

Maria Dirsch und Katharina Kersting

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