Wahlpflichtfächer

Wahlpflichtfächer

 

Das breit gefächerte Unterrichtsangebot ab der 7. Klasse soll den individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Interessen unserer Schüler*innen Rechnung tragen. Keinesfalls ist mit der Wahl der Wahlpflichtfächergruppe der berufliche Werdegang vorgezeichnet!

An unserer Schule bieten wir die folgenden Wahlpflichtfächergruppen an:

Wahlpflichtfächergruppe I – „Mathe-Zweig“:
für Schüler*innen, die technische Berufe anstreben.
Schwerpunkte: Mathematik, Physik, Informatik und Technisches Zeichnen/CAD
Abschlussprüfung in Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik

Die Wahlpflichtfächergruppe I legt den Schwerpunkt auf den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die Fächer Mathematik, Physik und Chemie werden vertieft unterrichtet. Ein Schwerpunkt ist auch das Fach Informationstechnologie (Technisches Zeichnen/CAD, Informatik und Textverarbeitung).
Diese Ausbildungsrichtung berücksichtigt in besonderem Maße die technologische Entwicklung unserer Zeit.
Im Fach Mathematik sind Geometrie und Algebra eng verknüpft. Der Physik- und Chemieunterricht bieten zusätzliche Lerninhalte und praktische Übungen.
Die Schüler*innen werden im sachlogischen Denken ebenso geschult wie im genauen und systematischen Arbeiten.

  • für naturwissenschaftlich-technische und gewerblich-technische Berufe
  • zum Übertritt an die Fachoberschule (z.B. Ausbildungsrichtung Technik)
  • zum Übertritt an ein mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium
  • nach Berufsabschluss (Ausbildungsrichtung Technik) zum Besuch der BOS.

nach: Bayerischer Realschullehrerverband (Hrsg.): Die Realschule in Bayern – Chancen für heute und morgen

Wahlpflichtfächergruppe II – „Wirtschafts-Zweig“:
für Schüler*innen, die Berufe im Wirtschaftsleben oder in der Verwaltung anstreben.
Schwerpunkte: Rechnungswesen und Informationstechnologie
Abschlussprüfung in Deutsch, Englisch, Mathematik und Rechnungswesen

Die Wahlpflichtfächergruppe II mit Schwerpunkt im wirtschaftlichen Bereich betont den Unterricht in den Fächern Wirtschaft und Recht, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen sowie Informationstechnologie.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen werden wirtschaftliche Abläufe im betrieblichen und privaten Bereich übersichtlich analysiert und dargestellt. Kenntnisse der Betriebswirtschaft (v.a. Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung) bilden die Grundlage für wirtschaftliches Handeln. Das Fach Wirtschaft und Recht vermittelt Kenntnisse über Zusammenhänge aus der Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt sowie über unsere Rechtsordnung.
Schüler*innen, die diese Wahlpflichtfächergruppe erfolgreich abschließen, verfügen in besonderer Weise über Kenntnisse und Fertigkeiten, den Computer anwendungsorientiert einzusetzen (z.B. Textverarbeitung/Kommunikationstechnologie, Präsentationstechniken, Tabellenkalkulation und Finanzbuchhaltung am PC)

  • für Berufe in Handel, Banken, Versicherungen, Industrieunternehmen und in der Verwaltung
  • zum Übertritt an die Fachoberschule (z.B. Ausbildungsrichtung Wirtschaft), an das wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium oder nach Berufsabschluss an die Berufsoberschule (Ausbildungsrichtung Wirtschaft)
  • zur Existenzgründung.

nach: Bayerischer Realschullehrerverband (Hrsg.): Die Realschule in Bayern – Chancen für heute und morgen

Wahlpflichtfächergruppe III a  – „Französisch-Zweig“:

Vive la France! Diesem Motto verschreibt sich seit vielen Jahren eine eingeschworene „Truppe“ von Frankreich- Liebhabern und vermittelt Sprache und Kultur unseres wichtigen Nachbarn und Handelspartner an unserer Schule.

Ab der 7. Klasse haben unsere Schüler*innen die Möglichkeit, sich für das Wahlpflichtfach Französisch zu entscheiden. Sie lernen alltägliche Gesprächssituationen kennen, erfahren vieles über die geographischen, kulturellen und touristischen Besonderheiten und erschließen sich französische Texte. Diese Wahlpflichtfächergruppe richtet sich vor allem an Schüler*innen, die Berufe im Touristik- Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich von Industrieunternehmen mit Exportorientierung ergreifen wollen.

Nach vier Jahren Französischunterricht verfügen unsere Schüler*innen über gute Französischkenntnisse, die sie sich zusätzlich durch das international anerkannte Sprachzertifikat DELF bestätigen lassen können:

Le Diplôme d’études en Langue Française

  • DELF ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das in verschiedenen Niveaustufen erworben werden kann.
  • Schüler*innen, die in der 10. Jahrgangstufe die Sprechfertigkeitsprüfung im Rahmen der Abschlussprüfung erfolgreich bestehen, erhalten ein Zertifikat über die Niveaustufe B1.
  • Schüler*innen, die sich in der 9. Jahrgangstufe zum DELF anmelden, erhalten bei Bestehen der Prüfung ein Zertifikat über die Niveaustufe A2.
  • Die Prüfungen für beide Niveaustufen enthalten die Elemente Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen.

Gründe, die für das Wahlpflichtfach Französisch sprechen

  • Eine zweite Fremdsprache erweitert die Chancen bei Bewerbungen.
  • Kennenlernen neuer Kulturen im Rahmen des Schüleraustausches: weitere Informationen zum Schüleraustausch
  • Mit Französisch hat man die zweite Fremdsprache, die zum allgemeinen Abitur benötigt wird (bei einer Abschlußnote von mindestens 4).
  • Frankreich ist Deutschlands wichtigster Handelspartner.
  • Französisch ist Weltsprache und wird in rund 55 Ländern der Welt gespochen

Unsere Fachschaft Französisch bietet viele Aktivitäten rund um Land und Leute.

Wahlpflichtfächergruppe III b  – „Werken-Zweig“:
für Schüler*innen, die einen handwerklichen Beruf ergreifen wollen.
Schwerpunkt: im handwerklichen und gestalterischen Bereich
Abschlussprüfung in Deutsch, Englisch, Mathematik und Werken

Werken vereint in idealer Weise die Vermittlung theoretischen Grundwissens mit dem Erlernen handwerklich-gestaltender Techniken.

Herkunft, Eigenart und Verwendung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Werkstoffe Holz, Ton, Gips, Papier und Pappe sowie auch der Kunststoffe werden im Bereich Materialkunde behandelt.

Die Schüler*innen lernen Werkstücke nach gestaltgebenden und funktionalen Gesetzen zu planen, zu entwerfen und letztendlich auch auszuführen, sodass ein schätzenswertes individuelles Objekt geschaffen wird, das die Qualitätskriterien erfüllt. Dabei gilt es, sich mit den Materialien vertraut zu machen, den sicheren, verantwortungsbewussten, fachgerechten Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Maschinen zu erlernen und zu trainieren..

So werden die Schüler*innen im dreistündigen Unterricht pro Woche für die Abschlussprüfung vorbereitet. Die Prüfung selbst besteht ebenfalls aus einem praktischen und einem theoretischen Teil.

Folgende Kriterien sollten für die Entscheidung berücksichtigt werden:

Für den Zweig IIIb und den Werkunterricht soll man sich entscheiden, wenn man …

  • Begabung und Übung im Zeichnen besitzt.
  • beständiges Engagement im Kunstunterricht zeigen konnte.
  • ganz viel Lust auf Erprobungen und überraschende Entdeckungen beim Gestalten hat
  • die Entdeckungen als erforderte Lösungen der Aufgaben planvoll umsetzen kann.
  • Geduld und Ausdauer mitbringt bzw. zu entwickeln bereit ist.
  • ohne Ablenkung praktische Arbeiten zielstrebig voranbringen will.
  • Wachsamkeit und Umsicht in der Werkstatt walten lässt.
  • bereit ist, achtsam mit Einrichtung und Werkzeug umzugehen.
  • willens ist, eine vollständige und anschauliche Mappe mit Lerninhalten selbstständig zu führen.
  • praktische Vorgänge in ordentlicher schriftlicher sprachlicher Form darzustellen.
  • gerne und genau mit Maß und Zahl umgeht.

nach: Bayerischer Realschullehrerverband (Hrsg.): Die Realschule in Bayern – Chancen für heute und morgen

Weitere Informationen:
www.realschulebayern.de