Sammelaktion von Handys der 10 c

Sammelaktion von Handys der 10 c

Schublade auf, kaputtes Handy rein, Schublade zu und schon ist das Handy entsorgt? ÔÇô N├Â!

In der Vorweihnachtszeit haben wir an der Knabenrealschule Rebdorf jeweils in der gro├čen Pause alte und kaputte Handys und Tablets gesammelt, die nun dem Naturschutzbund Deutschlands (kurz: NABU) gespendet werden. Dessen Vertragspartner Telefonica-Group kauft die digitalen Endger├Ąte auf und recycelt sie. Die darin enthaltenen Metalle und Rohstoffe werden also nicht sinnlos weggeworfen, sondern wiederverwertet. Den Betrag, den der NABU von der Telefonica-Group daf├╝r bekommt, flie├čt schlie├člich in Ma├čnahmen f├╝r den Umwelt- und Biotopschutz.┬á

Letztes Schuljahr hat sich unsere 10c (damals noch die 9c) im Deutschunterricht in einem Er├Ârterungsthema mit positiven und negativen Aspekten von Smartphones besch├Ąftigt. Ein negativer Punkt ist die Entsorgung alter und defekter Mobiltelefone. Oft werden diese n├Ąmlich von reichen Industrienationen wie zum Beispiel Deutschland in ├Ąrmere Schwellen- und Entwicklungsl├Ąnder, etwa Ghana, Afghanistan oder Bulgarien, verschifft und dort unter schlechten Arbeitsbedingungen (Kinderarbeit, geringe Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter, Kontakt mit giftigen D├Ąmpfen und Chemikalien usw.) abgebaut.

Nachdem sch├Ątzungsweise ├╝ber 100 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen herumliegen, hat die 10cÔÇ»entschieden, an diesem Projekt des NABUs teilzunehmen.

Au├čerdem enthalten technische Ger├Ąte viele Metalle, die durch umweltsch├Ądliche Methoden gewonnen werden: Durch S├Ąuren, die das wertvolle Material aus den Bohrl├Âchern waschen, entstehen Abfallprodukte und giftige Abw├Ąsser, die das Grundwasser verschmutzen.┬á

Nachdem sch├Ątzungsweise ├╝ber 100 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen herumliegen, hat die 10cÔÇ»entschieden, an diesem Projekt des NABUs teilzunehmen. Eine Woche vor dem Zeitraum, in dem die Handys gesammelt wurden, haben wir in Zweiergruppen alle anderen Klassen ├╝ber dieses Projekt informiert. Des Weiteren wurde ein Elternbrief verschickt. Danach ging es ans Sammeln: Eine Woche lang wurde jeweils in der gro├čen Pause eine Abgabestation ge├Âffnet, in der die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler ihre ausgedienten Handys und Tablets abgebeben konnten. Und die Aktion hat sich gelohnt: Insgesamt wurden 674 elektronische Ger├Ąte abgegeben!┬á

Mit der Schulleitung haben wir ausgemacht, dass die Klasse, die durchschnittlich am meisten Smartphones und Tablets abgibt, als Belohnung einen zus├Ątzlichen Projekttag bekommt:┬á┬á

Im Durchschnitt hat die 8a am meisten abgegeben und nachdem die 8e nur sehr knapp dahinter liegt, wurde auch für diese ein weiterer Projekttag in diesem Schuljahr bewilligt.  

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die beiden Siegerklassen, aber auch an alle anderen, die unser Projekt so erfolgreich unterstützt haben!  

 

Jonas Diepold, 10 c

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