Radstadtfahrt

Radstadtfahrt

Mit den fĂŒnften Klassen in Radstadt

FĂŒr viele war es die erste Klassenfahrt ĂŒberhaupt und dann gleich ins Ausland! 

FĂŒr die knapp 80 SchĂŒler aller drei fĂŒnften Klassen fand vom 27.- 30. Juni 2023 eine Reise nach Radstadt im österreichischen Bundesland Salzburg statt. Kein Wunder, dass die Jungs – und vor allem die Eltern – aufgeregt waren. Gutgelaunt und erwartungsvoll ging es am Dienstagmorgen in zwei Bussen los und schon am frĂŒhen Nachmittag konnten die Zimmer im JugendgĂ€stehaus „Tauernruh“ bezogen werden. Zeit fĂŒr gemĂŒtliches Ausruhen blieb nicht, schon stand die erste Aktion auf dem Programm: eine Wanderung zur nahegelegenen BĂŒrgerberg-Alm. Sportlich wie die Jungs sind, brauchten die ersten statt der vorgesehenen eineinviertel Stunden nur 55 Minuten und konnten ihre Brotzeit genießen und auf dem Spielplatz toben, bis dann auch die gemĂŒtlicheren SpaziergĂ€nger ankamen. Bergab waren alle schnell, denn in der Unterkunft lockte das Abendessen. 

Am nÀchsten Tag ging es sportlich weiter:

Im Kletterpark wurden Ausdauer, Mut und Geschicklichkeit erprobt.

Den Nachmittag verbrachten die SchĂŒler und LehrkrĂ€fte auf dem riesigen Sport- und Freizeitareal des JugendgĂ€stehauses je nach Lust und Laune. Die einen spielten Fußball, die anderen Karten im Schatten. Ein Teil probierte die leider etwas pannenanfĂ€lligen Go-Karts aus, andere plantschten und schwammen im Badeteich. Und wer an diesen AktivitĂ€ten keine Freude hatte, konnte Basketball spielen, auf einer Slackline balancieren, in der BoulderhĂŒtte klettern oder einfach in der Sonne liegen, die im Laufe des Tages immer mehr zum Vorschein kam. 

Ununterbrochenen Sonnenschein und WĂ€rme gab es dann am Donnerstag, als eine große Floßbau-Aktion geboten war. Unter fachkundiger Anleitung bauten die Buben aus PlastikfĂ€ssern, Holz und Seilen – mehr oder weniger – tragfĂ€hige FlĂ¶ĂŸe und bestritten damit sogar Wettfahrten auf dem Weiher. Der Rest des Tages klang ebenso wie der Vortag mit Baden und Spielen aus und zum Abschluss wurde sogar gegrillt. Auch hier liefen unsere Jungs zu Höchstform auf – der Chef der Unterkunft konnte gar nicht glauben, wie viel die Burschen verdrĂŒcken können. Das war dann auch schon der letzte Tag und am Freitagmorgen ging es nach dem AufrĂ€umen und FrĂŒhstĂŒck wieder zurĂŒck nach EichstĂ€tt. 

NatĂŒrlich sind wĂ€hrend der Fahrt ein paar HeimwehtrĂ€nen gekullert. Es gab den einen oder anderen Streit. Ein paar kleinere Verletzungen mussten behandelt werden und ein Paar Socken ist kaputtgegangen. Außerdem konnten nach der verordneten Bettruhe immer noch Stimmen und Schritte vernommen werden. Dennoch war es eine sehr harmonische Fahrt, bei der sich unsere SchĂŒler vorbildlich verhalten haben, die Klassen zusammengewachsen sind und jeder Einzelnen selbst ein StĂŒckchen gewachsen ist.

Elvira Distler

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